#35 Wo sind die Hollywood-Geigen? Von der Banalität des Sterbens

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Lebte Judith im alten Rom, bestünde ihr Alltag darin, großen Feldherren ins Ohr zu flüstern: „Das läuft so nicht!“ Doch weil sie im Heute lebt, kämpft sie stattdessen gegen die Diskriminierung von Meeresarten. Franz gibt unter seinen Freunden Urlaubsscheine aus, während er versucht, herauszufinden, ob die Philosophie uns, die wir alle mal sterben müssen, eher tröstet oder eher neurotisch macht. Beide Protagonisten warten noch darauf, dass die Eingewöhnung ins Leben mal ihr Ende nimmt und sie sich endlich auf ihre je eigenen Gedankenschlösser zurückziehen können.

Rausschmeißer

Franz hat einen nerdy Tipp: Dieter Bohns Artikel A heartfelt farewell auf The Verge

To say technology has changed us in fundamental ways — not just the way we communicate but the way we think and what we are — feels both deeply radical and deeply, boringly obvious.

Dieter Bohn, I’m moving on from media

Judiths Rausschmeißer seht ihr gerade: diese Website. An der hat sie die letzten zwei Wochen nämlich intensiv geschraubt und ist nun stolz, dass sie online ist.

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00:34Intro 05:54Form in der Philosophiegeschichte 17:18Form folgt Funktion? 22:27Reduktion aufs Wesentliche 24:59Das Ende der Franzschen Minimalismus-Ära 40:20Outro
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